Sprachliche Förderung

Die sprachliche Förderung der Schülerinnen und Schüler kommt in vielen Bereichen zum Tragen. In erster Linie wird in jedem Unterricht versucht, ein sprachlich-kommunikatives Milieu zu schaffen, das die Kinder motiviert, sich in Gespräche einzubringen. Auch kleine Beiträge können zu Erfolgserlebnissen werden und das Selbstwertgefühl jedes Kindes steigern. Inhalte, Methoden und Medien werden auf die sprachliche Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler abgestimmt und dazu genutzt, die Kommunikation zu verbessern. Sprachliche Strukturen werden in besonderer Weise als Zielstrukturen verdeutlicht, so dass die Kinder über das Verstehen und Reproduzieren mit der Zeit dazu kommen, diese aktiv anzuwenden und zu reflektieren.

Neben der Aktivierung sprachlicher Lernprozesse im Unterricht liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit in der Durchführung von Sprachtherapie in Kleingruppen. Diese findet parallel zu den Lernzeiten statt; in der Schuleingangsphase somit fünfmal in der Woche. Die Klassenlehrerin erstellt individuelle Therapiepläne und fasst die Schülerinnen und Schüler nach Schwerpunkten in Kleingruppen von zwei bis vier Kindern zusammen. So wird mit jedem Kind ein- bis zweimal pro Woche an spezifischen sprachtherapeutischen Inhalten gearbeitet. Dazu gehören u. a. mundmotorische, artikulatorische sowie auditive Wahrnehmungsübungen, aber auch Übungen zum Wortschatz und zur Grammatik.

Des Weiteren erhalten Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, eine zusätzliche Sprachförderung, die von den Inhalten aber sehr weit gefächert ist und auch Übungen zum Lesen und Schreiben einschließen kann. Je nach Zusammensetzung der Gruppe und entsprechend der personellen Ressourcen können auch Kleingruppen mit dem Förderbereich „Deutsch als Zweitsprache“ gebildet werden.