Deutsch

Besonders wichtig ist die Entwicklung der phonologischen Bewusstheit mit dem Ziel, eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) zu vermeiden.

  • Welche Wörter reimen sich?
  • Welchen Laut hört man am Anfang eines Wortes? (Anlaut)
  • Welchen Laut hört man in der Mitte/am Ende eines Wortes (Inlaut/Auslaut)

Um diesen Prozess über einen weiteren Sinneskanal zu unterstützen, werden Spiegel zu Hilfe genommen, damit die Mundstellung und/oder die Zungenbewegung bei den einzelnen Lauten genau beobachtet werden können. Von Anfang an wird auch das rhythmische Sprechen in Silben geübt, dass in unserem Lese- und Schreiblehrgang eine sehr wichtige Rolle spielt. Besonders Schülerinnen und Schüler mit Wortdurchgliederungsschwächen profitieren von dieser Vorgehensweise. Im Laufe der Zeit lernen die Kinder

  • ein Wort in Silben zu klatschen und zu sprechen,
  • die Silbenanzahl eines Wortes zu bestimmen,
  • ein Wort nur durch Silbenbögen aufzuschreiben
  • einzelne Silben zu benennen und
  • Laute in Silben zu hören.

Diese Lernschritte bilden die Grundlage unseres Trainingsplanes zum Schreiben lernen. Wenn die Schülerinnen und Schüler sicher genug sind im „Hören“, können sie mit der Anlauttabelle arbeiten. Diese bietet einen Zugriff auf alle Buchstaben, die notwendig sind, um Wörter lautgetreu schreiben zu können.

Im Rahmen von „Buchstabenwochen“ wird die Entwicklung im Lesen und Schreiben unterstützt durch vielfältige Übungen

  • zur visuellen und auditiven Wahrnehmung
  • zur Fein- und Graphomotorik
  • zur Synthese (auch unterstützt durch den Einsatz von „Handzeichen“ für die einzelnen Buchstaben)
  • zum „angeleiteten“ Schreiben (Schreiben nach dem Trainingsplan).